Eine Einbruchmeldeanlage (EMA) für den Schutz von Objekten oder Personen ist eine elektrisch betriebene Einrichtung, die Einbruchversuche erkennt und weitergibt. Mit einer solchen Anlage sollen verschiedene Ziele erreicht werden:

  • Verhindern von Einbrüchen, Diebstählen und Überfällen
  • Informieren der Alarmempfangszentrale oder Interventionsorgane
  • Reduzieren der Zeit, die einem Einbrecher zur Verfügung steht
  • Warnen der unmittelbaren Umgebung durch Alarmsignale
  • Nachbilden des Ablaufs eines Einbruchs

Die Funktionsweise der Einbruchmeldeanlage ist von der Art der Technologie abhängig. Welche Technologie bei welchem Anlagentyp zum Einsatz kommt, werden wir im kommenden Abschnitt weiter ausführen. Eine Variante ist die Bus-Technik. Dabei werden alle Melder mit einer Daten- und einer Stromleitung verbunden und regelmäßig abgefragt.



Welche Einbruchmeldeanlagen gibt es?

Bei den Gefahrenmeldeanlagen (GMA) unterscheidet man zwischen:

  • Einbruchmeldeanlagen (EMA),
  • Brandmeldeanlagen (BMA),
  • Brandwarnanlagen (BWA),
  • sowie Überfallmeldeanlagen (ÜMA).

Darüber hinaus können Alarmanlagen in zwei technische Kategorien eingeteilt werden: kabelgebundene Alarmanlagen oder Funkalarmanlagen.

Unter GMA versteht man Gefahrenmeldeanlagen; es handelt sich um den Sammelbegriff für alle Alarmanlagen, die Gefahren selbständig erkennen lokaler Signalgeber (akustisch, optisch) oder, und Fernmeldetechnik alarmieren. In der Regel bestehen Gefahrenmeldeanlagen (GMA) aus einer Zentrale, einem Melder oder einer Gruppe von Meldern, einer Stromversorgung, den Signalgebern sowie Bedienelementen.

Die Alarmanlagen unterscheiden sich technisch bezüglich der Kommunikationsform. Kabelgebundene Systeme funktionieren über die Bus-Technik, während bei den Funkalarmanlagen die Kabel durch Funktechnik ersetzt werden.

Tritt ein Ernstfall ein, werden bei den verschiedenen Arten je nach Installation verschiedene Vorgänge der Meldung und Intervention gestartet.

Wenn Sie sich aktuell für die Inbetriebnahme einer Einbruchmeldeanlage bei Ihnen zu Hause oder im Betrieb interessieren, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gern, das richtige System für Ihre Bedürfnisse zu finden.



Welche Alarmierungstypen gibt es?

Nach DIN VDE 0833-1 gibt es vier verschiedene Verfahren, wie ein Alarm gemeldet werden kann:

  • Internalarm/Hausalarm: akustische oder optische Signale, die anwesende Personen warnen
  • Externalarm: Alarm vor Ort zur Gefahrenabwehr
  • Fernalarm/Einsatzalarm: Meldung an Interventionsorgane wie z.B. Feuerwehr, Polizei oder Sicherheitsfirmen
  • Falschalarm: Alarm ohne Gefahr



Muss man sich bezüglich Sabotage Sorgen machen?

Bei zertifizierten Alarmanlagen werden alle Komponenten auf Sabotage überwacht.

Alle Manipulationsversuche führen zu einer Sabotagemeldung:

  • Bei unscharfer Anlage: Akustisches Signal des Bedienteils, optional akustische, optische Signalgeber und Fernalarmierung
  • Bei scharfer Anlage: Akustische und optische Signalgeber und Fernalarmierung

Eingriffe in ein Alarmsystem werden in der Regel nur durch den Errichter durchgeführt.

Die von der AZ Alarm AG eingesetzten Anlagen haben auf der Bedieneinrichtung (BE) eine Anzeige, bei der der Status Betrieb, Störung oder Sabotage bzw. Alarm angegeben wird.

Bei kabelgebundenen Einbruchmeldeanlagen können folgende Farb-Touch-Displays zum Einsatz kommen:

einbruchmeldeanlage

Von der kleinen Alarmanlage im privaten Bereich über industrielle Grossobjekte, bis hin zu Objekten mit hohen Risiken wie Bijouterien und Museen sind diesem System keine Grenzen gesetzt.

 

Welche Vorschriften gibt es bezüglich Einbruchmeldeanlagen?

In der Schweiz gibt es den Verband für Errichter und Sicherheitsanlagen, kurz SES, der technische Richtlinien dazu veröffentlicht, wie Einbruchmeldeanlagen zu installieren und instand zu halten sind. 

Die SES-Richtlinien stützen sich auf die europäische Norm EN 50131-x, welche die Anforderungen an Einbruch- und Überfallmeldeanlagen festlegt.

Die AZ Alarm AG bezieht und vertreibt ausschliesslich Produkte von Alarmsystem-Herstellern, die Ihre Geräte nach der aktuellen Norm EN 50131-x zertifizieren lassen.

Diese Zertifizierungen sollten darüber hinaus für Konsumenten Standards schaffen, die sicherstellen, dass die notwendigen Qualitätskriterien und Sicherheitsnormen bei der Herstellung eingehalten worden sind.

Die AZ Alarm AG verfügt über Einbruchmeldeanlagen und Zutrittskontrollzentralen mit dem höchsten Qualitätsstandard:

Beispiel anhand einer MC 1500-M-Zertifizierung:

  • VdS-Klasse C, Nr. G 113068 (EMA), Grad 2 (nach EN 50131-3/-6) (EMA)
  • VdS-Klasse C, Nr. G 116063 (EMA), Grad 3 (nach EN 50131-3/-6) (EMA)
  • VdS-Klasse B, Nr. Z 113502 (ZK), VdS-2110, 2115, 2203, 2358, 2344

(EMA: Einbruchmeldeanlagen; ZK: Zutrittskontrollzentralen)

Diese Zertifizierungen bestätigen, dass die eingesetzten Sicherheitslösungen und deren Komponenten offiziell anerkannt sind. VdS-Schadenverhütung ist eine offizielle Stelle für die Prüfung und Anerkennung von Sicherheitsprodukten in Deutschland.



Die AZ Alarm AG bietet vollumfänglichen Schutz für Ihr Gebäude

Einbruchschutz ist längst nicht nur Thema für Villen und Banken – Jahr für Jahr nehmen Einbrüche zu. Laut einer Statistik aus dem Jahr 2021 gab es in der Schweiz alle 2,5 Minuten einen Vorfall bezüglich Diebstahl, Einbruch, Raub oder Sachbeschädigung. Die überwiegende Mehrzahl dieser Taten betrifft Privathäuser und Kleingewerbe.

Einbruchmeldeanlagen haben eine hohe präventive Wirkung gegen Einbrecher und helfen im Ernstfall, Eindringlinge zu vertreiben oder auf frischer Tat zu ertappen. Wir von der AZ Alarm AG bieten seit über 40 Jahren unseren Kunden Sicherheit, auf die man sich verlassen kann.

 

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